Juso-HSG Freiburg
Belfortstraße 24
79098 Freiburg

Uniwahl 2013

Aus gegebenem Anlass:

Hier findet ihr unsere Pressemitteilung zum diesjährigen Minimalwahlkampf!


Die Juso-Hochschulgruppe Freiburg ist eine Gruppe Studierender aller Fachrichtungen, die auf Grundlage des demokratischen Sozialismus politisch aktiv ist. Wir stehen der SPD nah, suchen aber immer unsere eigenen Positionen. Wir sind landes- und bundesweit organisiert, unser Schwerpunkt liegt aber in der Arbeit vor Ort. Unsere Ziele setzen wir im Senat, in den Ausschüssen, der Kommunalpolitik und in den unabhängigen Strukturen der Studierendenvertretung um. Inhaltlich setzten wir uns vor allem für eine demokratische und soziale Uni ein.

Unsere Forderungen für das kommende Jahr sind:

  • Mehr studentische Mitbestimmung: Die Uni demokratisieren!

Wir Studierenden sind die große Mehrheit an unserer Universität und werden an Entscheidungen nur unzureichend beteiligt. Das ist undemokratisch und muss geändert werden!
Bestimmungen, die vor allem Studierende betreffen, müssen im Dialog aller Beteiligten diskutiert und beschlossen werden.
Daher fordern wir mehr Senatsplätze für Studierendenvertreter*innen, sodass eine Viertelparität erreicht wird, d.h. die gleichmäßige Aufteilung der Sitze auf die vier "Statusgruppen" Studierende, Professor*innen, wissenschaftlicher Dienst und technisch-administrative Mitarbeiter*innen.

  • Die Uni sozial gestalten!

Wir setzen uns dafür ein, dass allen Statusgruppen der Universität Rechnung getragen wird, das Miteinander gestärkt und die Universität ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird.
Die Gleichstellung zwischen Frau und Mann ist an der Uni noch nicht hergestellt. Zwar ist das Verhältnis von weiblichen und männlichen Studierenden seit Jahrzehnten nahezu ausgeglichen, doch im Lehrbetrieb liegt Freiburg mit nur 19% Professorinnen unter dem Bundesdurchschnitt. Wir verlangen die Förderung von Frauen im Lehrbetrieb bis hin zur Gleichstellung!
Wir haben uns im Senat für die Einführung einer Zivilklausel eingesetzt. So konnten wir erreichen, dass eine entsprechende Regelung zur Wahrung nicht-militärischer Zwecke in Forschung, Lehre und Weiterbildung Teil der Grundordnung wird. Die Universität gibt sich somit eine der umfassendsten Zivilklauseln Deutschlands. Wir setzen uns für die konsequente Einhaltung in allen universitären Bereichen ein.

  • Mehr Freiräume: Besseres Lehren und Lernen!

Wir fordern die konsequente Abschaffung der Anwesenheitspflicht.
Im letzten Jahr hat unsere Juso-Senatorin erreicht, dass die Überprüfung der Anwesenheitspflicht in großen Vorlesung vom Rektorat als rechtswidrig anerkannt wurde. Die Anwesenheitspflicht soll in diesen Veranstaltungen ab dem Wintersemester 2013/14 abgeschafft werden. Darüber hinaus fordern wir die Abschaffung der Anwesenheitspflicht in Tutoraten, Übungen und Seminaren.
Ebenfalls müssen kurzzeitige Prüfungsan- und -abmeldungen möglich sein, interdisziplinäre Komponenten in allen Studiengängen erhöht und strikte Studienverlaufspläne aufgelockert werden.
Wir fordern die Lockerung der Attestregelung, die Teil aller Prüfungsordnungen ist. Beim Rücktritt von einer Prüfung müssen auf dem ärztlichen Attest auch spezifische Krankheitssymptome angegeben werden. Somit wird die ärztliche Schweigepflicht aufgelöst. Wir lehnen die Angabe von derart persönlichen Daten an die Prüfungsämter ab und setzen uns auf universitärer und landesweiter Ebene für die Aufhebung dieser Regelung ein.
Auch die Anrechnung von Auslandssemestern muss endlich vereinfacht werden.

  • Für bessere Rahmenbedingungen!

Zum erfolgreichen Studieren brauchen wir die richtigen Rahmenbedingungen! Wir fordern die Schaffung weiterer Einzel- und Gruppenarbeitsplätze für Studierende sowie den Ausbau der PC-Pools in allen Universitätsgebäuden!
Auch beim Wohnraum und im öffentlichen Nahverkehr brauchen wir bessere Rahmenbedingungen: Bereiche, in denen der Stadtrat scheitert. Die Mieten steigen und Wohnungen bleiben knapp. Die Stadt muss den Mietspiegel ändern und der Stadtbau GmbH primär einen sozialen Auftrag geben. Der öffentliche Nahverkehr muss erweitert werden. Wir fordern, dass insbesondere nachts Busse und Straßenbahnen ein sicheres und kostengünstigeres Fortbewegen ermöglichen. Entsprechend des Koalitionsvertrags der grün-roten Landesregierung werden wir auch weiterhin die Einführung des landesweiten Semestertickets vorantreiben.

Helft uns diese Ziele zu erreichen und sorgt für eine starke, soziale Stimme in der Studierendenvertretung. Wählt Liste 4 für den Senat und Liste 7 für den StuRa!

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Nächste Sitzung: 03.07.2017
Letzte Aktualisierung: 27.06.2017