Juso-HSG Freiburg
Belfortstraße 24
79098 Freiburg

Uniwahl 2014

Liebe Studierende der Albert-Ludwigs Universität Freiburg,

Auf diesen Seiten findet ihr alle Informationen über uns, unsere Kandidat*innen und unsere Forderungen für das kommende Jahr. Darüber hinaus stehen wir euch aber jederzeit unter den genannten Kontaktadressen für Fragen zur Verfügung. Ansonsten freuen wir uns auch über jedes Gespräch an unseren Wahlkampfständen. Wir hoffen, wir können euch mit unserer Vorstellung überzeugen, und bitten am 24. oder 25. Juni um eure Stimmen. Hier findet ihr außerdem unsere Pressemitteilung zum diesjährigen Minimalwahlkampf!


Die Juso-Hochschulgruppe Freiburg ist eine Gruppe Studierender aller Fachrichtungen, die auf Grundlage des demokratischen Sozialismus politisch aktiv ist. Wir stehen der SPD nah, suchen aber immer unsere eigenen Positionen. Wir sind landes- und bundesweit organisiert, unser Schwerpunkt liegt aber in der Arbeit vor Ort. Unsere Ziele setzen wir im Senat, in den Ausschüssen, der Kommunalpolitik und in den unabhängigen Strukturen der Studierendenvertretung um. Inhaltlich setzten wir uns vor allem für eine demokratische und soziale Uni ein.

Unsere Forderungen für das kommende Jahr sind:

  • Für mehr Bildungsgerechtigkeit an der Uni Freiburg!

Für uns, die JuSo Hochschulgruppe Freiburg, gibt es einen zentralen Grundsatz: Jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung. Der Zugang dazu muss für alle, unabhängig von Herkunft und sozialer Identität, gleichermaßen möglich sein und stärker vom traditionellen Bildungsweg und dem Abitur losgelöst werden. Dazu gehört auch ein elternunabhängiges BAföG als Vollzuschuss für alle Studierenden.

  • Für selbstbestimmtes Lernen an der Universität!

Enge, durchgetaktete Studienpläne, die ständige Jagd nach ECTS und ausufernde Bürokratie machen Studierenden das Leben schwer. Deswegen setzen wir uns für die vollständige Abschaffung der Anwesenheitspflicht, der Attestpflicht und der Regelstudienzeit ein. Außerdem fordern wir eine Vereinfachung der Prüfungs- An- und Abmeldung und fordern: Jeder und jedem Bachelorabsolvent*in muss ein Masterplatz garantiert werden.

  • Für eine sozialere Uni durch Gleichstellung und Inklusion!

Eine Universität zeichnet sich durch eine Vielfalt verschiedener Individuen, Gruppen und Lebensentwürfen aus, die voneinander lernen und zusammen das Klima der Uni prägen. Leider gibt es in Freiburg noch immer gravierende Ungleichheiten, sodass nicht alle Menschen angemessen vertreten werden. Die Uni muss mehr Bemühungen zeigen, dieser Situation entgegenzuwirken. Wir fordern eine dauerhafte Quote im Rektorat, sowie Quoten nach dem „Kaskadenmodell“ – der Frauenanteil an den Studierenden muss sich in dem der Dozierenden widerspiegeln-, vor allem bei allen Neuberufungen im Lehrbetrieb. Die Uni muss familienfreundlicher werden und allen die Möglichkeit geben, eine akademische Laufbahn mit der Gründung einer Familie zu verbinden. Wir fordern, dass sich die Studierendenschaft mit Quoten in allen Gremien, im AstA und in den Referaten für die Gleichstellung von Mann und Frau einsetzt. Auch bei der Inklusion ist noch vieles zu tun: Wir fordern, dass alle Teile der Universität, Hörsäle, Bibliotheken und Mensen, barrierefrei zugänglich gemacht werden und die Institutionalisierung von Anlaufstellen für diskriminierte Studierende.

  • Für eine besser Studiensituation in Freiburg!

Zum Studium gehört mehr als Lernen und sich weiterbilden. Die Uni Freiburg sollte ein Ort sein, wo die Rahmenbedingungen für Studierende stimmen. Unhaltbar ist beispielsweise die Wohnungssituation, die sich in Freiburg in den letzten Jahren weiter verschärft hat. Wir fordern mehr Wohnheime, die den Anforderungen von Studierenden angepasst sind und bezahlbar bleiben. Auch Mobilität ist ein wichtiges Thema. Deswegen kämpfen wir seit langem für ein studierenden-freundliches Semesterticket. Wir finden zudem, dass Mensen mehr auf die Interessen der Studierenden ausgerichtet sein sollten. Das heißt, dass Wasser für 1€ pro Liter verkauft werden und das Angebot an vegetarischen, vegangenund Biofleischgerichten erhöht werden muss. Schließlich: Auch wenn der KOD mittlerweile beschlossene Sache ist, sprechen wir uns gegen ihn aus und wollen ihn wieder abschaffen!

  • Für ein neues Leitbild an der Uni Freiburg!

Das Selbstverständnis und Leitbild der Uni Freiburg wandelt sich zum Schlechten. Das Prinzip der unternehmerischen Hochschule wird weiter ausgebaut, sodass Lehre und Forschung nicht mehr frei sind. Wir lehnen die Einflussnahme großer Unternehmen ab und finden, dass der Zweck einer Universität nicht Proft sein darf. Zu einem Umdenken an der Universität gehört auch eine schärfere Formulierung der Zivilklausel mit Sanktionsmechanismus! Wir finden: Die Uni Freiburg muss demokratischer werden! Wir fordern, dass eine Statusgruppe für Doktorand*innen geschaffen, eine Fünftel-Parität im Senat eingeführt und die Anzahl der studentischen Mitglieder im Senat erhöht wird.

  • Für soziale Arbeitsbedingungen an der Uni!

Im Raum Freiburg zählt die Uni zu den wichtigsten Arbeitgebern. Unserer Meinung nach geht damit eine große soziale Verantwortung einher. Wir fordern faire Arbeitsverhältnisse für alle Angestellten der Uni Freiburg.

  • Für eine internationale und weltweit vernetzte Uni!

Die Uni Freiburg heißt jedes Semester viele ausländische Studierende willkommen. Durch mehr gemeinsame Veranstaltungen und eine Öffnung der einführenden Ersti-Veranstaltungen wie beispielsweise den Markt der Möglichkeiten für ausländische Studierende wollen wir den Austausch fördern. Wir fordern zudem die Ausfinanzierung von Erasmus und eine weltweite Öffnung dieses Programmes. Auch das Angebot und die Möglichkeiten für Studierende durch Eucor müssen verbessert werden.

  • Für eine aktive und einflussreiche Verfasste Studierendenschaft!

Wir wollen die Verfasste Studierendenschaft aktiv und konstruktiv mitgestalten, sie zu einem einflussreichen, bedeutenden Teil der Universität mitentwickeln und den Studierenden eine Stimme geben. Allerdings halten wir das Wahlverfahren des Studierendenrats hinsichtlich der Initiativen, die unabhängig vom erzielten Wahlergebnis zwei Stimmen erhalten, für problematisch. Deshalb streben wir eine Reform an, welche die VS weiterentwickelt und für alle Beteiligten fair gestaltet wird.

Helft uns diese Ziele zu erreichen und sorgt für eine starke, soziale Stimme in der Studierendenvertretung. Wählt Liste 1 für den Senat und Liste 3 für den StuRa!

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Nächste Sitzung: 03.07.2017
Letzte Aktualisierung: 27.06.2017